Bundesliga-Luftgewehr Süd

Doppelsieg zum Bundesliga-Start

Der Saisonauftakt der 1. Bundesliga Süd Luftgewehr fand auf der Olympiaschießanlage in Garching-Hochbrück (Ausrichter „Der Bund“ München) statt. Dabei gelang es der Prittlbacher Mannschaft seit Jahren wieder einmal beide Auftaktmatches siegreich zu gestalten. Gegner waren der SV Fenken und der Aufsteiger aus Unterstall.

Germania Prittlbach – SV Fenken 3:2 (nach Stechen)   

Zwar konnten die Prittlbacher die letzten beiden Begegnungen gegen Fenken gewinnen, doch war es immer ein knappes Match gegen die Württemberger. Ziel beider Mannschaften ist es, um einen Finalplatz mitzuschießen. Deshalb war ein Sieg im direkten Aufeinandertreffen immens wichtig. Das Team der Germania kam gut in den Wettkampf. Shahu Mane, unser Neuzugang aus Indien, und Isabella Straub eröffneten jeweils mit 100 Ringen, Mariella Schneider und Lisa Stadler mit 99 Ringen und lediglich Iris Buchmayer erzielte mit 98 Ringen nur eine durchschnittliche Serie. Leider hatte Iris nicht ihren besten Tag erwischt und ließ eine 94er Serie folgen, die sie in der Partie 2 deutlich in Rückstand brachte. Sie kämpfte sich zwar wieder heran, doch fehlte am Ende ein Ring, so dass diese Partie mit 392 zu 391 an Fenken ging. Mariella Schneider begann mit dreimal 99 Ringen sehr gut, musste aber zu Beginn der letzten Serie schnell dreimal die Neun hinnehmen und so fehlte auch im Match 3 am Ende eine Ring zum Sieg (393:394). Es stand aus Prittlbacher Sicht also 0:2.

Ganz anders lief es bei Isabella Straub. Sie erzielte in einem hochklassigen Match tolle 398 Ringe und rang ihre Gegnerin Sophie Sauter im wahrsten Sinne des Wortes nieder, die mit 397 ebenfalls eine tolle Leistung erzielte. Unser Neuzugang aus Indien zeigte gleich im ersten Match auf der Position 1 sein Können und ließ mit perfekten 400 Ringen seinem Gegner, der ebenfalls aus Indien kam keine Chance. Diese Partie war die einzige, die mit mehr als einem Ring Unterschied entscheiden wurde (400:398). Somit stand es 2:2. Es sollte aber noch spannender werden. An der Position 5 entwickelte sich ein Kopf an Kopf Rennen zwischen Lisa Stadler und dem Nationalkaderschützen Nils Friedmann. Zwar konnte sich Lisa nach 30 Schuss mit 298 zu 296 Ringen einen kleinen Vorsprung herausschießen, doch legte Nils in der letzten Serie eine optimale 100er Serie vor und setzte Lisa damit unter Druck. Lisa schoss 98 Ringe aus und so lautete das Ergebnis 396 zu 396 Ringen. Ein Stechen musste also über diese Partei und das ganze Match entscheiden. Zweimal schoss Lisa schneller und legte eine 10 vor, die Nils jeweils konterte. Auch beim dritten Stechschuss drückte Lisa als erste ab. Wiederum traf sie ins Zentrum und entschied damit ihre Partie und das Match für die Germania, da ihr Gegner eine „9“ hinnehmen musste.

Die Cheftrainerin Bettina Pfeffermann meinte nach dem Wettkampf: „Dieser Sieg gegen einen gleichwertigen Gegner war enorm wichtig, wenn wir unser Ziel „Finalqualifikation“ erreichen wollen.“

 

 Germania Prittlbach -  Eichenlaub Unterstall 3:2

Am Sonntag trafen die Prittlbacher auf den Aufsteiger aus Unterstall. Es zeigte sich schnell, dass man in der 1. Bundesliga keine Mannschaft auf die leichte Schulter nehmen darf. Zwar hatte die Germania auf den Positionen 4+5 keinerlei Probleme, da Isabella Straub und Lisa Stadler wiederum phantastisch schossen und mit 397 zu 392 und 398 zu 387 ihre Partien deutlich gewinnen konnten. Lisa schoss mit 398 sogar ihre Bundesliga Bestleistung. In den Partien 2+3 mussten Iris Buchmayer und Mariella Schneider wiederum enorm kämpfen und verloren letztlich ihre Matches mit jeweils einem Ring (393 zu 394 und 391 zu 392). Die Entscheidung musste also in der Spitzenpartie fallen. Shahu begann zwar wiederum mit 300 Ringen und hatte vor der letzten Serie einen drei Ringe Vorsprung, doch legte ihm seine Gegnerin aus der Schweiz in der letzten Serie 100 vor und kam auf insgesamt 397 Ringe. Shahu unterliefen zwar in der vierten Serie die ersten beiden Neuner im Dienste der Prittlbacher, doch konnte er mit 398 Ringen den entscheidenden Punkt zu 3:2 Sieg für die Germania holen.

Nach dem Match zeigte sich Prittlbach Co-Trainerin Marion Wolinski zwar sehr erfreut über die beiden Siege, sah aber auch noch einigen Verbesserungsbedarf, wenn man am 7.+8.November gegen starke Gegner wie Pfeil Vöhringen und die SSG RWS Fürth bestehen will.

 

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